Zahlen und Fakten

A, B

Arbeitplatz
Der 40 x 22 Meter grosse Abreitplatz befindet sich im Expo-Zelt auf der Nordseite des Hallenstadions und ist öffentlich zugänglich. Hier bereiten die Reiter ihre Pferde auf die Prüfungen vor.

After-Show Mercedes-Party
Findet 2010 erstmals im Hallenstadion statt.

«Art on Ice»-Rittberger
Eine Besonderheit des Mercedes-CSI ist der sogenannte «Art on Ice»-Rittberger. Die dem Mercedes-CSI partnerschaftlich verbundene Eisshow «Art on Ice» setzt 300'000 Franken für jenen Reiter aus, dem es gelingt, die drei Hauptprüfungen – Rolex Grand Prix, UVEX-Preis und Mercedes Classic – Rolex FEI World CupTM – zu gewinnen.

Bodenbelag
Auf dem 67 x 39 Meter grossen Parcours wird ein Belag aus 1'300 Tonnen Edelbrechsand in einer Höhe von 18 Zentimeter aufgetragen. Dies entspricht 130 Lastwagen-Ladungen Sand. Seit dem Hallenstadion-Umbau im Jahr 2005 können die Lastwagen den Sand direkt in die Halle fahren, was die Bereitstellungszeit wesentlich verkürzt.

Budget
Das Budget des Mercedes-CSI beträgt rund 6 Millionen Franken. 50 Prozent der Einnahmen stammen aus dem Verkauf von Eintrittskarten (inklusive VIP-Bereich) und 50 Prozent aus dem Sponsoring.

C, D

Calvaro
Der buchstäblich grösste Star (1,85 Meter Stockmass) war in den vergangenen Jahren der Schimmel Calvaro. Der vierbeinige Partner von Willi Melliger war nicht nur das erfolgreichste Schweizer Springpferd aller Zeiten. Im Frühling 2002 wurde der Schimmel aus dem Springsport zurückgezogen und am CSI Zürich 2003 im Rahmen der Show vom Zürcher Publikum offiziell verabschiedet. Calvaro hatte eine eigene Kleidungs- und Schmuck-Kollektion, und zu seinen Ehren schrieb der Autor Martin Born eine Biographie, welche die grossartige Karriere des Ausnahmepferdes Revue passieren lässt. Am 30. September 2003 verstarb der «weisse Mythos» im Alter von 17 Jahren in den Stallungen von Willi Melliger.

Catering
Für das Catering im Hallenstadion sind die Hallenstadion Restaurationsbetriebe zuständig. An den vier Tagen werden über 2'000 Gäste im VIP-Restaurant sowie rund 2'500 auf den Logenplätzen mit Köstlichkeiten verwöhnt. Rund 40 Gastgeber vor den Kulissen und ebenso viele Küchenmitarbeiter und Helfer backstage zeichnen für das Wohlbefinden der Gäste verantwortlich. Insgesamt steht ein Team von 250 Mitarbeitenden im Einsatz.

Drei-Säulen-Konzept
Der Mercedes-CSI basiert auf einem Drei-Säulen-Konzept. Er ist nicht nur ein klassisches Springreitturnier, sondern ein multikultureller Event, bei dem Sport, Show und Umfeld gleichgewichtete Elemente sind und somit ein vielschichtiges Publikum anziehen. Das Konzept beinhaltet ein zielgruppengerechtes und erlebnisreiches Leistungs- und Serviceangebot mit hohem Unterhaltungswert.

E, F

Entstehung
Die Olympischen Spiele 1984 in Los Angeles gaben den CSI-Co-Präsidenten Urs und Rolf Theiler den Anstoss, über die Schaffung eines neuen, völlig anders gelagerten Pferdesport-Anlasses nachzudenken. Die Spiele in Los Angeles hatten sich vor allem durch Vielfalt und Professionalität sowie durch eine effekt­volle Inszenierung ausgezeichnet.

Erfolgreichster Reiter
Notenstein Privatbank zeichnet den erfolgreichsten Reiter des Mercedes-CSI aus.

Expo
Die Expo des Mercedes-CSI ist neu als Sonderschau an der FESPO in der Messe Zürich integriert. Neben dem Abreitplatz erwarten Sie diverse Stände mit einem vielfältigen Angebot. Ihr CSI-Ticket ermöglicht Ihnen am gleichen Tag den Gratis-Eintritt an die FESPO.

Faszination Pferd
Vier von fünf Personen fühlen sich vom Pferd fasziniert und angezogen. Das Pferd steht an dritter Stelle der beliebtesten Haustiere. 80 Prozent der Bevölkerung assoziieren den Begriff Pferd mit etwas «Positivem». Über 70 Prozent kommen die Begriffe «schön, elegant, treu, stark, Freiheit, Natur» in den Sinn. Auf die Frage «Welches Tier wären Sie gerne?» nennt gut die Hälfte der Angesprochenen das Pferd. Besonders die 14- bis 34-jährigen haben affektiv eine starke Beziehung zum Pferd.

Futter
Für die Pferde stehen am Mercedes-CSI 126 Pferdeboxen zur Verfügung. Ein Pferd verschlingt im Durchschnitt täglich 7 Kilo Heu, 6 Kilo Hafer oder individuell zusammengestelltes Mischfutter und 25 Liter Wasser. Das heisst für die fünf Verpflegungstage: 4'900 Kilo Heu, 4'200 Kilo Hafer/Mischfutter und 17'500 Liter Wasser.

G, H

Grünpflanzen
Die 12 Floristen des Blumen-Deko-Teams Tanner/Bänziger verwandeln die Arena mit über 20 blumengefüllten Schubkarren und mehr als 50 Einzelarrangements, Bäumchen und Grünpflanzen in einen frühlingsfrischen Garten. Rund um die Arena werden aufwändige Blumenarrangements platziert, so zum Beispiel eine 3 Meter hohe und 50 Meter lange Hecke. Auch der Jury-Bereich wird mit acht Blumentürmen und einem Blumenband verschönert. Es werden mehr als 10'000 Blumen und Pflanzen benötigt, um dem Hallenstadion den gewohnt festlichen und farbenprächtigen Rahmen zu verleihen. Das Team Tanner/Bänziger übernimmt auch die Pflege der Blumenpracht und bindet die zahlreichen Blumensträusse für alle Sieger des Mercedes-CSI.

Hallenstadion
Im 2005 umgebauten Hallenstadion finden während dem Mercedes-CSI 10'500 Zuschauer Platz. Über 70 Angestellte der AG Hallenstadion sind vor und hinter den Kulissen während rund 6'500 Stunden für den Mercedes-CSI tätig.

Helfer
250 ehrenamtliche Helfer aus der ganzen Schweiz engagieren sich Jahr für Jahr mit viel Herzblut hinter den Kulissen für den Mercedes-CSI. Manch einer opfert dafür sogar Ferientage. Ohne diese ehrenamtlich geleistete Arbeit, die bei einem angenommen Stundenlohn von 30 Franken rund 400'000 Franken Wert ist, wäre der Mercedes-CSI in seiner heutigen Form nicht durchführbar.

I, J, K

Idee
Am Anfang stand die Idee, einen Event durchzuführen, bei dem die Unterhaltung als Gesamtes im Zentrum steht. Wichtig war zudem, mit dem Mercedes-CSI das Kulturgut Pferd in seiner facettenreichen Vielfalt auch über Insiderkreise hinaus zu propagieren und zu popularisieren. Das Ereignis sollte Weltklasseniveau und Internationalität, aber auch Verwurzelung, Eigenständigkeit und Offenheit gegenüber sämtlichen Zielgruppen gewährleisten.

Infrastruktur
In die Dekoration des Mercedes-CSI investierten die Organisatoren über 200'000 Franken, der gesamte Aufwand für den Umbau des Hallenstadions in eine Reitarena beträgt rund eine Million Franken. Verlegt und aufgehängt werden je-weils unter anderem 13 Kilometer Elektrokabel, 8'500 Quadratmeter Teppich und 2'000 Quadratmeter Vorhänge.

Jugend
Der Mercedes-CSI versteht sich als Werbeplattform für das Pferd. Deshalb offeriert er Jugendlichen bis 16 Jahren den kostenlosen Eintritt für nicht nummerierte Sitz- und Stehplätze. Pro Jahr machen rund 5'000 Jugendliche davon Gebrauch. Das bedeutet, dass seit der Gründung des Mercedes-CSI rund 100'000 junge Besucher davon profitiert haben.

Kein Mercedes-CSI im 2005
2005 fand auf Grund des Hallenstadion-Umbaus kein Mercedes-CSI statt.

L, M, N

Licht
25 Tonnen wiegt das Material, das für die zusätzliche Beleuchtung der Arena von der Firma Habegger Media Performance AG für Licht- und andere Effekte während der Show installiert wird. Darunter sind rund 10 Profilscheinwerfer, 40 Stufenlinsen-Scheinwerfer, 130 Halogenscheinwerfer, 28 Moving Lights, 32 Tageslichtfluter und vier von Hand bediente Suchscheinwerfer sowie 17 Kilometer Kabel und 480 Laufmeter Trägergestänge aus Aluminium.

Marktwert
Der Marktwert der rund 120 teilnehmenden Pferde beträgt circa 200 Millionen Franken.

Medien
Jahr für Jahr akkreditieren sich rund 200 Medienschaffende aus dem In- und Ausland für den Mercedes-CSI. Betreut und mit Informationen versorgt werden sie von den Mitarbeitenden der Carré Event AG (Roman Gasser). Zum Beispiel mit rund 100 Seiten Medieninformationen, mit 30 Aktivitätsangeboten, mit mehreren kurzfristig einberufenen Medienkonferenzen, mit täglichen Mediendiensten vor Ort usw.

Neues Hallenstadion
Im August 2005 wurde das neue Hallenstadion nach 18-monatiger Bauzeit wiedereröffnet. Aus dem altehrwürdigen Bau ist die modernste Indoor-Arena der Schweiz geworden.

O, P, Q, R

Organisation
Geführt wird das Organisationskomitee von den vier Co-Präsidenten Urs Theiler (Herrliberg), Rolf Theiler (Kappel am Albis) sowie seit Mai 1999 Reto Caviezel (Egg) und Oliver Höner (Küsnacht), den Initianten von «Art on Ice». Im engeren OK arbeiten 10 Personen mit. Die Regie der ganzen Veranstaltung liegt in den Händen von Marcel Weiss, Regisseur beim Schweizer Fernsehen. Der erweiterte Mitarbeiterstab – inklusive Mitarbeitende von Sponsoren – umfasst rund 1'000 Personen. Mitgezählt sind auch Handwerker von über 50 Firmen, die den Auf- und Abbau Hallenstadions in eine schmucke Arena sowie den Abbau im Rekordtempo erledigen.

Parcours
Der Springplatz im Hallenstadion misst 67 x 39 Meter. Parcoursbauer sind die international bekannten Schweizer Rolf Lüdi und Heiner Fischer, die es Jahr für Jahr verstehen, pferdefreundliche und leistungsgerechte Parcours zu bauen.

Preisgeld
Mit knapp einer Million Franken Preisgeld für diverse Springprüfungen ist der Mercedes-CSI das bestdotierte, regelmässig stattfindende Hallenspringturnier der Welt. Am meisten zu verdienen gibt es für die Reiterinnen und Reiter am Sonntagnachmittag bei der Mercedes Classic – Rolex FEI World CupTM, die mit 258'000 Franken dotiert ist.

S, T, U, V

Sponsoren
50 Prozent der Einnahmen des Mercedes-CSI stammen von Sponsoren: Dabei handelt es sich in erster Linie um Mercedes-Benz, das seit der Gründung der Veranstaltung als Partner dabei und seit 2008 auch Titelsponsor ist. Rolex tritt als Hauptsponsor auf. Notenstein Privatbank, TUI und Host City Stadt Zürich sind als Co-Sponsoren mit dabei.

Swiss Top Sport
Der Mercedes-CSI ist eines von 20 Mitgliedern der Vereinigung Swiss Top Sport. Diese wurde im Februar 2000 von den grössten Schweizer Spitzensport-Veranstaltern mit dem Ziel gegründet, die Rahmenbedingungen für Spitzensportveranstaltungen in der Schweiz zu verbessern.

Trendsetter
Der Mercedes-CSI erwies sich auch auf internationaler Ebene als Trendsetter, beispielsweise hinsichtlich der Förderung eines zuschauergerechten und pferdefreundlichen Austragungsmodus der Wettbewerbe. Bei Reitern und Pferdebesitzern besonders geschätzt wird etwa die breite Streuung der Gewinnsummen, die gewährleistet, dass sich die Preisgeldunterschiede zwischen den Erst- und den Nächstplazierten in sportlich fairen Relationen bewegen. Bewährt hat sich zudem das bisherige Wettbewerbskonzept mit einem zahlenmässig bewusst limitierten Teilnehmerfeld und kurzen, unterhaltsamen Prüfungen.

TV
Die Zusammenarbeit zwischen dem Schweizer Fernsehen und dem Mercedes-CSI kann ebenfalls schon auf 20 Jahre zurückblicken. Die Exklusivität konzentriert sich auf das sportliche Programmangebot. Neben der tagesaktuellen Berichterstattung und Teilaufzeichnungen wird die «Classic» auch dieses Jahr wieder live übertragen. Auch der Privatsender TeleZüri widmet der Veranstaltung in einem täglichen Magazin zahlreiche Beiträge.

Veranstaltungsgelände
Das Veranstaltungsgelände des Mercedes-CSI umfasst ingesamt 15'000 Quadratmeter.

VIP-Angebote
Der Mercedes-CSI verfügt über verschiedene Hospitality-Angebote, bei denen dieser einzigartige Event in einem speziellen Rahmen genossen werden kann (siehe auch Rubrik Hospitality).

W, X, Y, Z

Wertschöpfung
Insgesamt generiert der Mercedes-CSI bei den beteiligten Industrie-, Handels-, Gewerbe- und Dienstleistungsunternehmen sowie mit den eigenen Aktivitäten eine Wertschöpfung von rund 20 Millionen Franken.

Wirtschaftsfaktor
Das Pferd ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in der Schweiz. Es garantiert 10'000 Arbeitsplätze und bewirkt Investitionen (Land, Immobilien, Fahrzeuge etc.) von rund 5 Milliarden Franken. Die 90'000 in unserem Land registrierten Pferde repräsentieren einen Wert von rund 500 Millionen Franken. Jährlich werden gegen 10'000 Fohlen geboren. Der Umsatz in den zahlreichen Sektoren, die von und mit Pferden leben, beläuft sich gemäss Schätzungen auf gesamthaft 1 Milliarde Franken.

Zuschauer
Seit 1991, dem Jahr des Umzugs ins Hallenstadion, sind die Besucherzahlen bis ins Jahr 2000 stetig gestiegen. Der Publikumsrekord wurde 2003 mit 44'000 Besuchern erreicht. Die Anteile von Frauen und Männern sowie von Pferdesport-Insidern und -Laien halten sich am Mercedes-CSI die Waage. Der Mercedes-CSI ist zu einer multikulturellen Veranstaltung mit hohem Popularitätsgrad und starker Ausstrahlung über soziodemographische und geographische Grenzen hinweg geworden. Seit der Reduktion auf drei Tage im Jahr beträgt die Zuschauerzahl rund 35'000.

1988
21'000 Zuschauer
1991
(erstmals im Hallenstadion): 28'000 Zuschauer
2011
35'850 Zuschauer
Total seit 1988
874'920 Zuschauer
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